40plus – Vertraust du schon oder misstraust du noch?

img_1175

Wem Vertrauen nach Enttäuschungen?
Wem Vertrauen im Jungle der vielen „Gurus“,
bei kilometerlangen Lebenshilfe-Ratgebern?
Ich schlage vor, du beginnst bei dir selbst!

Doch bevor du meinen Vorschlag ernsthaft in Erwägung ziehst, möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass ich die vielen Möglichkeiten, sehr schätze. Das Angebot an Büchern, Seminaren, Webinaren, Vorträgen, Online-Kongressen, Videos,… ist unglaublich vielfältig. Gäbe es diese Vielfalt nicht, gäbe es wohl auch meinen Blog nicht und ich würde dir heute nicht schreiben…

Bist du ein „Content-Junkie“?

Noch nie war es so leicht, für die unterschiedlichsten Lebenslagen Unterstützung zu finden. Das ist mehr oder weniger anonym möglich oder man tauscht sich mit Gleichgesinnten in Foren, geschlossenen Facebookgruppen, usw. aus.
Zu welcher Gruppe zählst du dich?

Unabhängig, zu welcher Gruppe du dich zählst

  • du bist bereit Unterstützung anzunehmen,
  • du traust dich deine Schwächen einzugestehen und dabei bist
  • du mutig zu sagen, zu schreiben und zu entscheiden, welche Unterstützung du dir für dich wünscht und welche für dich nicht in Frage kommt.

Es gibt Menschen, die besuchen ein Seminar nach dem anderen, lesen ein Buch nach dem anderen – richtige „Content-Junkies“, wie ich sie gerne nenne.
Bitte nicht falsch verstehen, ich selbst liebe es auch zu lernen und mir neues Wissen anzueignen. Doch es bedarf danach auch Zeit zur Reflektion. Es geht oft nicht von heute auf morgen, das Wissen wirklich in den Alltag zu integrieren und zwar so, dass es zu einer wohltuenden positiven Veränderung kommt. Weniger kann auch in diesem Zusammenhang viel mehr bedeuten.

Voraussetzung ist, du willst dieses MEHR und bist bereit dazu. Einige dieser „Content-Junkies“ scheinen nicht bereit zu sein. Ich geh davon aus, DU bist bereit.

Richte deinen Blick nach Innen!

Bevor du „ins Außen“ schaust  und dort weiter nach deinen für dich richtigen Antworten suchst, richte deinen Blick nach Innen.
Ohne den Blick nach Innen, wird das, was du draußen an Content konsumierst nicht bei und nicht in dir ankommen.
Der folgende Satz klingt vielleicht pathetisch , doch ich bin überzeugt, dass die Zeit für den Blick nach Innen sehr gut investiert ist:

Blicke nach Innen, dann erst erhebe dein Haupt aufs Neue und du wirst mehr und viel weiter sehen als davor…“

Nüchtern ausgedrückt: Sei bereit deine Bringschuld einzulösen und dann erst darfst du von anderen etwas für dich erwarten.

Denn egal ob im privaten oder beruflichen Alltag

    • wie geht es dir mit Menschen, die Leistungen einfordern, aber nicht bereit sind selbst Leistung zu erbringen?
    • Wie geht es dir mit Menschen, die Hilfe erwarten und selbst nicht helfen wollen und
    • wie geht es dir mit Menschen, die erwarten, dass andere ihnen vertrauen, wenn sie es nicht mal selbst tun?

Dein Blick nach Innen hat ein großes Ziel: dich selbst kennen und lieben zu lernen. Du entdeckst dabei wie viel Potenzial du in dir hast, wie viel wunderbare Eigenschaften du besitzt und wie viel du in deinem Alltag Tag für Tag gut bewältigst. Das wird dir Vertrauen in dich geben.  Das wird dein Vertrauen in dich enorm stärken und DANN wirst du ziemlich leicht erkennen, von wem du „im Außen“ für die Umsetzung deiner gewollten Veränderung Unterstützung haben möchtest.

5 Tipps wie du dir ab jetzt selbst (mehr) zu- und vertraust

1. Schreib auf ,was du gut kannst und welche 3 Dinge, du an dir selbst schätzt.
Nimm dir Zeit dafür, mach es auch gerne in Etappen, wenn dir z.B. nicht gleich so viel einfällt. Mach das mal eine Woche lange jeden Abend für 5 Minuten. Geh deinen Tag in Gedanken nochmals durch. Was hast du alles getan und was sind die Voraussetzungen, dass es dir möglich war, Dies oder Jenes zu tun…
Nach 7 Tagen wirst du überrascht sein, wie viel länger deine Liste geworden ist.

2. Plane Dinge und setze sie um.
Damit meine ich jetzt nicht den nächsten Urlaub oder Ähnliches. Nimm dir weitere 5 Minuten und überlege dir, was du am nächsten Tag planst zu tun. Beginne mit „kleinen“ Dingen, wie z.B. ein schon länger aufgeschobener Anruf einer Person, bei der du dich schon länger melden wolltest, weil immer wieder etwas dazwischen kommt.
Nimm dir nicht zu viel vor, beginne klein und steigere dich – du wirst sehen, wie schön es ist, wenn du es gemacht hast und dir selbst beweist, dass es dir möglich ist, Dinge zu tun, die du bisher vor dich hergeschoben hast, egal aus welchem Grund.

3. Belohne dich.
Tu es wirklich, ich kann es dir echt aufs aller Herzlichste empfehlen. Wenn du es bis jetzt nicht gemacht hast, dann wird das nun auch dein wesentlicher Beitrag für deine erfüllte zweite Lebenshälfte.
Belohne dich

  • wenn du mit deiner Liste (wie in Punkt 1 geschrieben) beginnst und dir die 5 Minuten Zeit geschenkt hast,
  • wenn deine Liste zB. am Tag 5 schon recht lang ist
  • wenn du das eine To do, was du dir für morgen schon vornimmst, getan hast.
  • Wenn du merkst, wie leicht es dir plötzlich fällt zu erkennen, wie gut du deine Fähigkeiten einsetzen konntest.

Wenn dir das komisch vorkommt, ist das für mich ein Zeichen, dass du dringend damit beginnen solltest. Vielleicht findest du für den Start andere Dinge, für die du dich belohnen könntest. Aber bitte tu es!

4. Fokusiere dich auf deine Stärken.
Mit meinen ersten drei Tipps wirst du ein gutes Gespür für dich bekommen. Für das, was du gut kannst und du für das, was du noch nicht so gut kannst, aber vielleicht insgeheim gerne können willst.

Wenn du deinen Fokus zuerst auf das richtest, was du gut kannst, wenn du dir deiner Stärken und Fähigkeiten bewusst bist, erst dann wirst du mit deinen Schwächen gut und souverän umgehen. Du erkennst sie dann, wirst entscheiden, ob du Situationen vermeiden möchtest oder an den Schwächen bewusst arbeiten möchtest. So oder so, du wirst sie als einen Teil von dir annehmen können und wenn du das machst, dann bist du echt stark!

5. Finde heraus, wer du bist
…und was dir wichtig ist! Um eine erfüllte zweite Lebenshälfte leben zu können, ist es wirklich wichtig, dass du dir deiner Werte bewusst bist. Und welcher deiner dir wichtigen Werte lebst du in allen deinen dir wichtigen Lebensbereichen.

In meinem Geschenk „40plus und los!“ für dich gibt es nicht nur Übungen zu deinen Werten, sondern auch Übungen zu deinen Glaubenssätzen. Es gibt Glaubenssätze, die können dir perfekt den Weg in eine erfüllte zweite Lebenshälfte vermasseln. Das zu erkennen ist enorm wichtig und daher lade ich dich ein meinen Ratgeber „40plus und los“ hier gleich kostenlos anzufordern. Es kostet dich nur deine Zeit und die investierst du in DICH.

Dein Wohlbefinden – ein Grund für Vertrauen

Früher wurde mir oft gesagt, ich sei viel zu „leichtgläubig“. In manchen Situationen wurde ich sogar als naiv bezeichnet. Viel zu schnell jemanden zu vertrauen sei nicht gut für mich. Ich hab damals schon verstanden, dass man mich mit diesen Äußerungen schützen wollte. Doch ich spürte trotz gut gemeinter Absicht Widerstand in mir. Ich hatte keine Erklärung dafür warum, aber ich wollte auf keinen Fall zu den Misstrauischen gehören.

Heute weiß ich längst warum. Ich habe selbst so ein großes Bedürfnis, dass es mir gut geht. Und wenn ich jemanden ohne offensichtlichen Grund misstraue, dann fühlt sich das für mich alles andere als gut an.

Mir geht es wesentlich besser, ich fühl mich in meiner Haut wesentlich wohler, wenn ich vertraue als wenn ich hinter jeder Handlung eine böse Absicht vermute.

Ist es nicht auch für dich irgendwie logisch, dass es keinen Sinn macht, wenn wir jemanden von vornherein eine schlechte Absicht unterstellen, nur aufgrund einer Vermutung, einer Annahme, die noch gar nicht verifiziert werden konnte. Ist doch nicht wirklich sinnvoll? Und ob sinnvoll oder nicht, ich frage dich: Wann fühlst du dich besser?  Wenn du annimmst, etwas wird sich als gut herausstellen oder wenn du daran glaubst, das etwas bestimmt schlecht wird?

Was aber passiert, wenn es wirklich nicht gut wird, obwohl du vertraut hast?

Weißt du, warum dich das in einer erfüllten zweiten Lebenshälfte nicht aus der „Bahn wirft“? Weil du selbst entschieden hast, dir (und jemand anderen) eine Chance zu geben. Vielleicht standen die Chancen für ein Gelingen dieser Situation nur 50: 50. Aber du selbst hast dir die Möglichkeit auf die guten 50% gegeben.

Mit der Fähigkeit zu vertrauen wird es viel öfter möglich sein, dass du Chancen erkennst und nutzt. Wenn sich die Chance als Irrtum herausstellt, ist das nicht so tragisch, denn du weißt, es gibt noch so viele weitere neue Chancen…

Zu einer erfüllten zweiten Lebenshälfte gehört für mich auch die Fähigkeit vertrauensvoll mit mir und anderen umzugehen. Auch mit Menschen, die ich neu kennen lerne… sie bekommen sozusagen einen zinsfreien Kredit. Du kannst sagen, das ist doch etwas zu großzügig. Und ich antworte dir, ja, das ist großzügig. Ich getraue mich so großzügig zu sein, weil es mir gut tut, es ist ein gutes Gefühl. Misstrauen macht (mich) ungenießbar, Vertrauen genießbar!

Probier es auch aus! Höre dabei auf dein Herz und deinen Bauch..

Das Leben alleine für sich genießen zu können, sich selbst zu vertrauen, ist eine wunderbare Erfahrung. Mit anderen Menschen vertrauensvoll umgehen, kann auch Glück bedeuten. Im täglichen Leben sind Glücksmomente jederzeit möglich. Wenn wir wissen, was uns glücklich macht – dann können wir auch entscheiden, wie oft wir dieses Gefühl zulassen wollen.

Ich wünsche dir ganz viel Lebensfreude UND: beginne dein Leben zu genießen. Denn du bist mehr als einen Versuch wert!

Herzlichst

Blogunterschrift

Sabine Stollberger
40plusCoach & Genießerin aus Leidenschaft!

Danke, dass du den Artikel zu Ende gelesen hast. Das freut mich sehr!

Wenn du regelmäßig Artikel von mir lesen möchtest und dich exklusive Genuss- und Lusttipps auch für deinen Alltag interessieren,  dann trage dich hier ein und du bekommst mein Gratis 40plus E-Mail-Abo.

Vertrauen verpflichtet! Daher sind deine Daten bei mir absolut sicher.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *