40plus – Wieso gerade jetzt mit einem der größten Tabus brechen?

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Du bist froh, Allerheiligen hinter dir zu haben?
Über den Tod spricht man nicht, also auch du nicht?
Lieber Halloween zum echten Feier-Tag machen?

Es gibt sie, die für mich wichtigen Gründe, warum wir uns in der Mitte unseres Lebens, wohl einem der größten Tabus stellen sollten.

Klick (mich) nicht gleich weg. Gib dir heute die Chance in wenigen Minuten mit mir gemeinsam zu erkennen, warum und wozu es für deine zweite Lebenshälfte wichtig ist.

Ja, ich gehe in meiner optimistischen Annahme davon aus, dass wir mit 40plus noch unser halbes Leben vor uns haben. Es ist aber auch anzunehmen, dass wir in unserer zweiten Lebenshälfte mehr Menschen verlieren, als in unserer ersten Lebenshälfte. Und du hast jetzt noch all die Jahre vor dir, damit du an deinem letzten Tag nicht sagen musst „Hätte ich doch bloß anders gelebt und anders geliebt.“

Es geht mir nicht darum, wie wir schneller mit Trauer umgehen. Es geht mir darum, dass wir vor, während und nach der Trauer nicht aufhören zu leben. Und zwar so, wie es uns gut tut. Dass wir in Trauer nicht gerade das Bedürfnis haben, uns super toll zu fühlen, dass weiß ich selbst gut. Aber der Möglichkeit an sich dürfen wir uns nicht verschließen.
Und ich weiß auch, dass es möglich ist, die Trauer gar nicht erst zu zulassen. Aber irgendwann braucht es diese Zeit. Und auch dieser Zeit dürfen wir uns nicht verschließen.

Ich will eines nicht für dich: Wenn du einen geliebten Menschen verlierst, dass dir dann der Boden unten den Füßen wegbricht.

Was ich mir für dich wünsche: Dass du beginnst daran zu glauben, dass es möglich ist, so zu leben, als wäre der heutige Tag dein letzter.

Jeder der kommenden und zugleich letzten Tage kann zu deinem ganz besonderen Tag werden. Eine zweite Lebenshälfte mit erfüllten ganz besonderen Tagen…

Mit diesen 5 „Tugenden“ wird dein heute „letzter“ Tag zum ersten Tag einer Reihe vieler besonders erfüllter Tage…

1. Dankbarkeit
Vielleicht fällt es dir gar nicht so leicht, für die „einfachen“ Dinge des Lebens Dankbarkeit zu empfinden. Oder du vergisst es im Alltag einfach nur viel zu schnell.
Nicht erst nach einem Besuch in einem Krankenhaus oder einer Klinik soll uns bewusst werden, was uns geschenkt wird. Das Geschenk ein gesundes Leben zu führen, das Geschenk ein Leben zu führen ohne hungern zu müssen und ohne zu frieren, das soll auch für uns keine Selbstverständlichkeit sein.

Wenn du dich bei den folgenden Fragen „ertappt“ fühlst, dann wird dir die Idee ein Dankbarkeitsbüchlein zu führen, vielleicht gar nicht so schlecht gefallen:
Wie oft dankst du dafür, dass du in der Früh gesund aufwachst?
Wie oft dankst du dafür, dass du mit deinem Partner lachen kannst?
Wie oft dankst du dafür, dass dein Kind mit so vielen sichtbaren und noch unsichtbaren Fähigkeiten in die Zukunft blicken kann.
Wie oft dankst du für…?

Ich führe kein Dankbarkeitsbuch, aber ich gehe regelmäßig meine „Anifer Dankbarkeitsrunde“. Auf diesem Spaziergang danke ich für all das, was ich Wunderbares in den letzten Tagen erleben durfte: Begegnungen, Gespräche mit wundervollen Menschen, gutes Essen, sicheres Autofahren, und und und…

Im Stillen Danke sagen können „erdet“ ungemein und macht die Fülle des Lebens bewusst.

Mit der Fähigkeit regelmäßig dankbar zu sein, für die kleinen und großen Dinge in deinem Leben, wird es dir (fast) unmöglich unzufrieden zu sein.

2. Achtsamkeit 
Vielleicht fällt es dir gar nicht so leicht mit deinem Körper achtsam umzugehen. Im beruflichen wie privaten Alltag geht es schnell sich und seinen Körper zu überfordern. Sei es aus Selbstüberschätzung oder sei es aus falsch verstandenem Pflichtbewusstsein.

Ich kann durchaus „böse“ werden, würden meine MitarbeiterInnen im Urlaub arbeiten und glauben, sich selbst aufopfern zu müssen. Egal ob du Angestellte, Führungskraft, Chef, oder selbständig und auch dein eigener Chef bist – dir Auszeiten zu gönnen zeigt, ob du die Verantwortung für dein Leben, deinen Körper, für dich ernst nimmst und wie wichtig dir dein Leben für dich ist.

Auch wenn ich selbst keine Kinder habe, ist meine „Kontrollfrage“ für mich immer: Würde ich das so meinen Kindern vorleben wollen? Könnte ich Ihnen ein gutes Vorbild sein?

Vielleicht brauchst du die Signale deines Körpers gar nicht, um dann erst achtsam zu werden. Dann lade ich dich ein nicht müde zu werden, das vorzuleben. Menschen in deinem Umfeld, die das noch nicht gut können, in Gesprächen achtsam immer wieder darauf hinzuweisen.

Mit der Fähigkeit regelmäßig auf dich und deinen Körper zu achten, wird es dir (fast) unmöglich deiner Gesundheit selbst zu schaden.

3. Lebensfreude 
Alleine durch die Fähigkeit für Großes und Kleines dankbar zu sein und alleine durch die Fähigkeit achtsam mit sich und seinem Körper umzugehen, fällt es ziemlich leicht einen Tag lebensfroh zu verbringen. Auch im Alltag, auch in einem 9to5 Job!

Wenn du am Abend zu Bett gehst, auf wie viele Dinge am nächsten Tag freust du dich?
Wenn dir jetzt nicht mehr als 3 Dinge einfallen, dann solltest du ernsthaft das Führen eines Dankbarkeitsbüchleins in Erwägung ziehen.

Woran erfreust du dich Tag für Tag? Wenn dir von Montag bis Freitag wenig einfällt und dafür am Wochenende umso mehr, macht es dann nicht Sinn dir zu überlegen, wie es möglich wäre, auch unter der Woche mehr Lebensfreude in dein Leben zu bringen?
Auch wenn es hart klingt, aber unter der Woche „scheintot“ zu sein und nur am Wochenende auferstehen, das ist keine Vision, egal für welchen Lebensabschnitt.

Was brauchst du für dich, um (mehr) Lebensfreude zu empfinden? Weißt du das?
Bist du bereit selbst etwas dafür zu tun oder bist du der Meinung dieser „Beitrag“ muss von außen kommen?

Meine durchaus provokativen Fragen machen mir nicht wirklich Spaß. Aber wenn du wirklich nicht wissen solltest, was dir jeden Tag mehrfach Freude bereitet, dann solltest du dringend beginnen, dir darüber ernsthaft Gedanken zu machen. Was verhindert deine Lebensfreude? Wie hoch ist der Preis, den du dafür bezahlst? Welche Auswirkungen hat ein womöglich hoher Preis? Sind sie so groß, dass sie sich auf deine Gesundheit auswirken?

Was macht für dich einen lebensfrohen Menschen aus? Möchtest du überhaupt so jemand sein?
Also ich möchte das sein. Es gibt aber auch bei mir Tage, da scheint nicht nur die Sonne. Aber eines ist immer möglich – mir selbst ein Lächeln zu schenken, jemand anderen ein Lächeln zu schenken und ich bekomme auch oft ein Lächeln geschenkt. Damit zaubern wir uns gegenseitig Freude ins Gesicht. Und wenn an einem Tag „nur“ das passiert, dann ist es auch ein besonderer Tag…

4. Respekt
Nicht nur in Anbetracht unserer Endlichkeit, dem Tod, dem Sterben ist mir der Respekt vor jeder gelebten Vergangenheit wichtig. Du stellst heute in der Mitte deines Lebens fest, du möchtest deine zweite Lebenshälfte endlich genuss- und lustvoll leben.

Du bist bereit etwas in deinem Leben zu verändern und das ist gut. Nicht, weil ich glaube, dass du bis jetzt dein Leben nicht auf die Reihe bekommen hast. Nein! Ich habe Respekt vor jeder Vergangenheit, auch vor deiner. Wir alle leben unser Leben so gut wir können und manchmal fehlen nur die richtigen Werkzeuge, um uns das Leben selbst nicht schwer zu machen.

Ich hoffe, du hast auch Respekt vor deiner eigenen Vergangenheit. Vor all dem, was du bis jetzt erlebt hast. Auch vor Momenten, die du heute vielleicht anders machen würdest. Sie sind, so wie sie sind, ein Teil von dir geworden und daher darfst du sie auch annehmen und respektieren. Du musst sie nicht wiederholen wollen. Wir alle erleben Momente, in denen wir aus bester Absicht handeln, um später festzustellen, dass es damals die beste aller möglichen Handlungen war, heute wäre es das aber nicht mehr. Heute darf es für denselben Moment andere Möglichkeiten geben. Da geht es nicht um falsch oder richtig.

Durch die Fähigkeit Respekt vor der eigenen Vergangenheit zu haben, findest du auch deinen inneren Frieden. Ihn noch vor deinem wirklich letzten Tag spüren zu können, das wünsch ich dir.

5. Liebe
Wenn mir heute gesagt würde, ich hätte noch 3, 5, 10 oder 100 Tage zu leben, dann wüsste ich sehr genau, was ich in diesen letzten Tagen tun würde. Dass ich das so genau weiß, liegt daran, dass ich meinen mir wichtigsten Wert kenne: die Liebe.

Damit meine ich nicht „nur“ die Liebe zu einem Partner, zu einer Partnerin, ich meine auch nicht „nur“ die Selbstliebe. Ich meine damit auch, das Leben zu lieben, in all seiner Vielfalt und in all seinen Möglichkeiten.

Liebe bedeutet auch Loslassen und das ist wohl die ganz hohe Kunst in der Liebe.

Mit innerem Frieden loslassen können, dabei dankbar auf ein achtsames Leben mit großem Respekt zurückblicken – das ist nicht erst am Ende meiner Vision einer erfüllten zweiten Lebenshälfte möglich. Du kannst das heute, morgen und an allen weiteren Tagen deines Lebens fühlen.

Bist du es dir wert, dass dein „letzter“ Tag der erste einer Reihe von vielen besonderen Tagen wird?

Dein Leben ist ein Geschenk. Aber du hast ein Recht auf ein dankbares, achtsames, lebensfrohes, respektvolles Leben voller Liebe. Wenn du dir selbst bis jetzt dieses Recht nicht gegeben hast, dann ist jetzt in der Mitte deines Lebens der richtige Zeitpunkt es zu tun!

Wenn für dich JETZT der richtige Zeitpunkt ist, dann wird dir mein Geschenk, mein Ratgeber „40plus und los!“ bestimmt hilfreiche Inputs geben können. Lass dich JETZT beschenken!

Genuss- und lustvoll leben und lieben, als wäre es nur mehr heute möglich… es gelingt nicht jeden Tag, aber es gelingt immer öfter, wird immer intensiver und immer schöner…

Das Leben alleine für sich genießen zu können, ist eine wunderbare Erfahrung. Zu zweit und gemeinsam mit anderen Menschen genussvolle Momente täglich erleben zu dürfen, kann auch Glück bedeuten. Im täglichen Leben sind Glücksmomente jederzeit möglich. Wenn wir wissen, was uns glücklich macht – dann können wir auch entscheiden, wie oft wir dieses Gefühl zulassen wollen.

Ich wünsche dir ganz viel Lebensfreude UND: beginne dein Leben zu genießen. Denn du bist mehr als einen Versuch wert!

Herzlich
Blogunterschrift

Sabine Stollberger
40plusCoach & Genießerin aus Leidenschaft!

Danke, dass du den Artikel zu Ende gelesen hast. Das freut mich sehr!

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