40plus und reif dein Leben zu genießen?

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Das sind sie nun, meine ersten Zeilen als „frisch gebackene“ Bloggerin und ich freu mich so, dass ich dir heute meinen Blog www.40pluscoach.com vorstellen kann.

Ich bin ehrlich, ursprünglich hätte er schon viel früher online gehen sollen. Kennst du das auch, du nimmst dir etwas vor und ständig kommt etwas dazwischen? Du müsstest auf so viel verzichten und bist eigentlich gar nicht bereit dafür?

Ja, so ähnlich war es bei mir auch. Nur das, worauf ich verzichten hätte können, ist genau das, was mir für dich wichtig ist: Dein Leben in deiner zweiten Lebenshälfte genuss- und lustvoll zu leben, auch im Alltag, auch in einem 9to5 Job, auch als Single, als Ehefrau, Ehemann, Geliebte, Geliebter, usw.

Ich wäre nicht mehr ICH gewesen, wenn ich auf mein genuss- und lustvolles Leben verzichtet hätte, „nur“ um dir dann schneller zu sagen, wie das eigentlich geht, wenn man sich dafür Zeit nimmt. Nein, so ein „Deal“ funktioniert bei mir nicht. Und so hat sich mein „Go live“ vom Sommer in den Herbst verschoben. Und weißt du was? Das ist für mich voll ok. Ich habe am Blog für dich gearbeitet UND ich habe gelebt. Genussvoll gelebt. Schon ein bisschen weniger als vor der Arbeit am Blog, aber ich hab nicht darauf verzichtet, auch nicht in den 4 Tagen in der Woche, in denen ich in einem „scheinbar ganz normalen“ Job arbeite.

Deine zweite Lebenshälfte – was erwartet dich?

Wenn du mal vorsichtig in Gedanken auf deine zweite Lebenshälfte blickst, darfst du dir dann nicht auch die Frage stellen, ob du die nächsten 20 Jahre deinen Alltag, beruflich und privat, so verbringen möchtest, wie du es heute tust? Ich sage nein. Du darfst nicht – du „musst“!

Wenn zu mir jemand sagt „du musst“ – tja, dann schrillen bei mir gleich die Alarmglocken! Ich schalte auf „stur“! „Ich muss gar nichts!“ Da ich ja nicht zu dir spreche, brauchst du deine Ohren auch nicht zuhalten. Du könntest gleich weg klicken, aber ich lade dich ein weiterzulesen – nicht (nur) weil heute dieser Tag wirklich so besonders für mich ist, sondern weil ich mir auch für dich wünsche, dass auch du dein Leben genießen kannst. Und ein erster Weg dorthin ist, sich Fragen zu stellen. Mit diesen Zeilen möchte ich dir einen Impuls geben und dich ermutigen, dass du dir, als ersten Schritt, die für dich richtigen Fragen zu stellen traust.

Warum es für dich wichtig sein kann, dein privates Dasein zu hinterfragen

Du bist mit 40plus in der Mitte deines Lebens angekommen. Ich bin, wie du merkst, ein sehr positiv denkender Mensch. Das heißt, du hast dein halbes Leben noch vor dir. Bist du es dir wert, einen Blick auf die zweite Lebenshälfte zu werfen?
(„Noch“-Pessimisten können ja ihren Blick auf das letzte Viertel ihres Lebens werfen)

Nimm dir mal eine halbe Stunde Zeit und gönne dir absolute Ruhe, um in dich hinein zuhören und sag dir laut einen Satz vor, wie z.B. „Ich führe ein erfülltes Leben, das mir ganz viel Freude macht“. Verwende deine für dich passenden Wörter. Dann wird es dein Satz, den du dir wünschst. Ein Satz, der sich für deine zweite Lebenshälfte echt anfühlen soll.

Wenn sich dein Satz echt anhört und echt anfühlt, dann freue ich mich für dich.

Als ich meinen Satz vor über 3 Jahren ausgesprochen habe, einmal, zweimal, sogar dreimal – hat er sich kein einziges Mal annähernd echt angehört und auch nicht echt angefühlt. Ich habe dann erstmals gespürt, wie sehr ich mich danach sehne, dass dieser Satz „echt“ wird. Dann erst habe ich mir zugetraut, dass ich meine für mich richtigen Fragen und Antworten finden werde.

Kann ich Ich-sein?

Hast du dir diese Frage schon einmal gestellt? Kennst du dich so gut, dass du diese Frage beantworten kannst? Bist du für deinen Partner, deine Kinder,… auch die Person, die du selbst gerne sein möchtest?

Mir ist ganz wichtig, dass du weißt, dass ich dich nicht auf einen „Ego-Trip“ führen möchte. Dein gedanklicher „Check“ hat nicht das Ziel, dich von deinem Partner zu trennen, deinen Kindern weniger Liebe zu schenken,… oder Ähnliches.

Natürlich geht es bei den folgenden Fragen um DEIN ICH:

  • Wie viel Zeit nehme ich mir für mich?
  • Wie viel Zeit brauche ich für mich?
  • Wieso nehme ich mir die Zeit nicht?
  • Was sind meine Lieblingsgründe, sie mir nicht zu nehmen?
  • Mache ich Dinge, dir mir Spaß machen?
  • Genieße ich „echt“ die Zeit mit meinem Partner?
  • Genieße ich „echt“ die Zeit mit meinen Kindern?

Steh ich gerne in der Früh auf und freue mich in den Spiegel blickend auf einen weiteren Tag voller Herausforderungen?

Es darf auch mal nur um DICH gehen. Warum und wozu?

Weil ich davon überzeugt bin, nur wenn es DIR gut geht, du dich in deiner Haut wohl fühlst, du auf ganz besondere Weise das Herz deiner Mitmenschen, deiner Kinder, deines Partners erreichen wirst.

Es geht nicht darum egoistisch dein Ich auszuleben und damit deinen Mitmenschen Schmerzen zu zufügen. Es geht darum DEIN ICH leben zu können, es wieder neu zu entdecken. Es geht ums Ankommen in deiner Mitte. Dafür ist es nie zu spät – zumindest nicht in deinem einem Leben.

Ich-sein hilft – nicht nur dir!

Bist du von Familienangehörigen, deinem Partner,… auch schon öfters als egoistisch bezeichnet worden? Und hast du begonnen, es dann auch selbst zu glauben? Vielleicht sogar mit dem Resultat, dass du zugelassen hast, dich selbst zu verbiegen? Mir ist das passiert…

Und als ich mich schon so „verbogen“ gefühlt habe, dass es keine Chance gab, mich auch nur irgendwie „rund“ zu fühlen, genau zu diesem Zeitpunkt, habe ich das erste Mal ganz aufmerksam die Sicherheitsanweisungen im Flugzeug wahrgenommen.

So oft habe ich ignoriert, dass ich mir die Sauerstoffmaske zuerst überstülpen darf, bevor ich einem Kind oder einer hilfsbedürftigen Person damit helfe. Wie viele Mütter würden ihr Kind und sich in Gefahr bringen, wenn sie im Ernstfall dieser Anweisung nicht folgen?

Es darf und „muss“ mir gut gehen, damit ich für andere da sein kann. Was habe ich in diesem Moment für eine Erleichterung gespürt!

Wenn es dir wichtig ist, dass es dir gut geht, du dich für dein „Gut gehen“ verantwortlich fühlst, dann kannst du auch Verantwortung für jene Menschen übernehmen, die das selbst noch nicht können. Es wird sich nicht als Last anfühlen, sondern als Privileg. Das Privileg diesen Menschen dabei zu unterstützen schon bald selbst die Verantwortung für sich zu übernehmen.

Seit ich mich richtig rund fühle und das ist jetzt (mit ein paar Ausnahmen) fast schon ein dauerhafter Zustand geworden ist, bin ich mit mir sehr zufrieden. Für mich ist das Gefühl der Zufriedenheit vielleicht das, was andere auch als Glücklichsein bezeichnen. Für dich ist es vielleicht ein Wort wie harmonisch, oder erfüllend, oder… Egal welchen Namen wir diesem Gefühl geben. Jedes dieser Gefühle wird dafür sorgen, dass wir unser Leben genießen können. Alleine, zu zweit, mit und ohne Kinder, mit unseren Mitmenschen und mit unseren KollegInnen in der Arbeit…

Geld hilft dir nicht, dein Leben zu genießen!

„Ja, du hast es ja leicht! Ohne Kinder, ohne Schulden, mit einem tollen Job, in dem du gut verdienst,… Du bist ja unabhängig!“ Das sind Worte, die ich schon oft hören durfte und die du mir jetzt vielleicht auch gerne in einem Kommentar schreiben möchtest.

Ich würde dir antworten, dass das alles stimmt: Ich habe keine Kinder, keine Schulden, hab einen tollen Job, in dem ich gut verdiene, ich fühle mich unabhängig und ich mache mir mein Leben nicht schwer. Oh ja, das stimmt!

Mein Einkommen ist mir wichtig, mir ist es auch wichtig, nicht nur von einer Einkommensquelle abhängig zu sein. Es gibt mittlerweile schon viele passive Einkommensmöglichkeiten. Ein paar wenige nutze ich bereits, denn ich bin mir nicht sicher, ob ich jemals eine Pension bekommen werde.

ABER

Dass ich mein Leben genießen kann, lasse ich nicht von meinem Kontostand abhängig machen. Ich habe mich bis jetzt nie für einen Job entschieden, „nur“ wegen des Geldes. Meine Motivation ist immer der Sinn, den mir meine Arbeit geben kann und die Freude an meiner Tätigkeit. Ich glaub nicht, dass es „nur Glück“ war/ist, dass ich mit dieser „Strategie“ mit meinem Gehalt bis jetzt immer gut ausgekommen bin.
Als Buchhändlerin hatte ich nicht so ein gutes Einkommen wie jetzt, aber das hat mich nicht daran gehindert, genussvolle Momente erlebt zu haben.

Die Fähigkeit im Jetzt (mit gutem oder weniger gutem Einkommen) ein Stück frisches Butterbrot mit Radieschen zu essen, soll nicht von deinem Kontostand abhängig sein.Die Fähigkeit im Jetzt zu leben, jetzt zu spüren, dass es dir gut geht, JETZT mit Vorfreude deine Kinder, deinen Partner anzulächeln, weil du dich über diesen Genuss so freust, das liegt weder am Radieschenbrot, noch am Kaviarbrötchen! Es liegt an dir und auch an deiner Fähigkeit dankbar zu sein.

Mir z.B. ist es zu wenig, wenn ich wie vor ein paar Wochen ein Wochenende im Kempinksi „Vier Jahreszeiten“ in München verbringen kann, mit allen Annehmlichkeiten eines 5 Sterne Hotels mit internationalem Flair.

Genauso ist für mich Genuss auf einer Almhütte möglich, wo vielleicht sogar „nur“ kaltes Wasser verfügbar ist, aber wo ich eine gute Jause bekomme und mich der frische Duft des Waldes so richtig tief atmen lässt, mich das Rauschen der Bäume in den Schlaf wiegt.

Wenn ich jemals einer Übernachtung im einem 5 Sterne Haus mehr „Wert“ gebe als einer Übernachtung in einer Almhütte, dann hab ich für mich etwas falsch gemacht.

Wenn du große Träume, Wünsche hast, dann ist das gut. Aber vergiss dein Leben nicht am Weg dorthin auch zu genießen.

Wenn es so leicht ist, mit „wenig“ auch in den Genuss zu kommen, dann würden wir uns doch viel öfter am Abend im Spiegel ansehen und zu uns sagen „Hey, was war das wieder für ein toller Tag heute!“

Wir würden durch die Straßen unserer Städte laufen und in lauter zufriedene Gesichter schauen…

Wenn das, was wir haben und täglich erleben für uns keinen Wert hat, wie sollen wir es dann genießen können?

Mich interessieren passive Einkommensquellen, nicht um zukünftig in meinem Leben „mehr“ zu genießen, sondern um andere Dinge zu genießen. Das ist für mich ein großer Unterschied!

Genuss macht genießbar(er) – auch dich!

Ich bin auch früher schon oft gefragt worden „Wie machst du das, dass du etwas tust und „nur“ genießt, ohne daran zu denken, was du als nächstes machen wirst?“ Ich löse auch immer wieder Verwunderung aus, wie ich es von einem Moment auf den anderen schaffe, z.B. im Urlaub abzuschalten. Ich bin wohl eine der wenigen, der es überhaupt nichts ausmacht, sich am Flughafen in die Warteschlange zu stellen. Der Urlaub beginnt für mich nämlich schon im Kopf am Weg zum Flughafen und macht in der Warteschlange keine „Pause“.

Wie ich das mache, war mir nie bewusst, ich hab es einfach getan und es war für mich kein Bedarf vorhanden, darüber nachzudenken, wieso gelingt mir das so – ich hab es nicht als eine besondere Fähigkeit betrachtet, weil es für mich ganz normal war.

Etwas ganz wesentliches ist mir aber bewusst geworden: Seit ich mein 40plus Leben genussvoll und vor allem „rund“ lebe, bin ich  für meine Mitmenschen viel „genießbarer“ geworden. Ich muss nicht mehr ständig recht haben, ich brauche nicht mehr perfekt sein und daher erwarte ich das auch nicht von meinen Mitmenschen und ich habe meinen mir wichtigsten Wert erkannt: die Liebe.

Auf die Frage „Wie machst du das, dass du entspannt und gelassen im Hier und Jetzt leben kannst?“ hab ich jetzt eine, nein, mehrere Antworten gefunden.

Ich möchte diese Antworten nicht länger für mich behalten. Ich möchte sie gerne teilen, mit dir und vielen zukünftigen LeserInnen meines Blogs.

Es werden keine Erzählungen wie leicht alles geht. In einer erfüllten glücklichen zweiten Lebenshälfte scheint nicht plötzlich nur mehr die Sonne und das Tag für Tag. Es gibt auch die trüberen Tage, an denen sich weniger gute Gefühle einstellen. An einem sonnigen oder an einem trüben Tag, du wirst dich entscheiden können, wie du dich fühlen möchtest. Und diese Fähigkeit macht dich „rund“ und genießbarer!

Ich freue mich, wenn du nächste Woche wieder hier auf meinen Blog vorbeischaust. Wenn ich eine sehr gewagte Behauptung aufstelle, die dich betreffen wird, wenn du auch wie ich in einem 9to5 Job arbeitest.

Das Leben alleine für sich genießen zu können, ist eine wunderbare Erfahrung. Zu zweit und gemeinsam mit anderen Menschen genussvolle Momente täglich erleben zu dürfen, kann auch Glück bedeuten. Im täglichen Leben sind Glücksmomente jederzeit möglich. Wenn wir wissen, was uns glücklich macht – dann können wir auch entscheiden, wie oft wir dieses Gefühl zulassen wollen.

Ich wünsche dir ganz viel Lebensfreude UND: beginne dein Leben zu genießen…
Du bist mehr als einen Versuch wert!

Herzlichst Deine
Blogunterschrift

Sabine Stollberger
40plusCoach & Genießerin aus Leidenschaft!

Danke, dass du den Artikel zu Ende gelesen hast. Das freut mich sehr!

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